Anzeigeweiter zur Seite Premium Pony ...

Keine Sorge um den Nachwuchs in der Ponydressur

Einmal mehr machten die frisch gebackenen Triple-Europameister auch bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Darmstadt auf sich aufmerksam. Aber auch die anderen Pony-Dressurreiterinnen mussten sich keineswegs verstecken!

36 Ponypaare gingen am vergangenen Wochenende bei der DJM in Darmstadt-Kranichstein an den Start - unter den zahlreichen Mädels im Sattel befand sich nicht ein einziger männlicher Konkurrent. „Für die Ponydressurreiter war das hier eine wunderschöne DJM mit optimalen Abläufen, aber vor allem mit viel Herz und Engagement von der Veranstalterseite initiiert", lobte die Bundestrainerin Corline Roost im Interview mit der FN.

Dass Rose Oatley in diesem Jahr mit ihrem Daddy Moon (v. FS Daddy Cool; Z.: Zuchtstätte Bäumken) nicht zu schlagen ist, stellten sie bereits bei der Europameisterschaft in Strzegom/POL unter Beweis. Auch bei der DJM wurde die 14-Jährige ihrer Favoritenrolle als Titelverteidigerin gerecht. „Rose ist hier noch einmal über sich hinausgewachsen. Das war wirklich einer der besten Ritte, die ich im Ponyviereck je gesehen habe", lobte die Bundestrainerin die Kür der beiden. Mit 81,41, 81,37 und 86,15 Prozent sicherte sie sich ihren dritten DJM-Titel in Folge bei den Ponydressurreitern.

Ob eine so erfolgsverwöhnte Reiterin vor der Prüfung noch aufgeregt ist? "Ich war zwar bei der Deutschen Meisterschaft nicht ganz so aufgeregt, wie bei der Euro", erzählt Rose, "aber eine gewisse Nervosität war trotzdem da - das ist auch ganz wichtig für die Konzentration!" Für Daddy Moon steht nach der erfolgreichen Saison eine längere Pause an. Dabei darf er sich auf ein ausgiebiges Wohlfühlprogramm freuen. Neben dem Titel bei den Ponys feierte Rose allerdings noch einen weiteren großen Erfolg im Juniorenlager, dort gab es Silber mit Rock Revolution. Auf die Frage, ob sich Rose demnächst mehr auf ihr Großpferd konzentrieren wird, gibt es noch keine konkrete Antwort: "Das wissen wir noch nicht genau. Mal sehen, was das Jahr 2022 so bringt!"

Die Silbermedaille ging an Maleen Kohnle und ihre erst siebenjährige Fuchsstute Dabia Dior. In allen drei Wertungsprüfungen ergatterte das Paar gut 74 Prozent. Angetan war auch Caroline Roost: „Dieses noch sehr junge Pony überzeugte mit schönen Grundgangarten und wurde sehr routiniert und korrekt vorgestellt." Denkbar knapp musste sich Antonia Busch-Kuffner im Sattel von Kastanienhof Cockney Cracker geschlagen geben. Sie überzeugte vor allem in der Kür und freute sich am Ende über die Bronzemedaille. „In den ersten beiden Wertungsprüfungen war der Hengst noch übermotiviert. Umso schöner für Antonia, die ja auch im Gold-Team der Pony-Euro ritt, dass es am Ende mit einer DJM-Medaille geklappt hat“, resümierte die Bundestrainerin.


Alle Fotos aus Darmstadt finden Sie in Kürze hier!