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EQUITARIS Trophy des Monats: Rosalie Rolf

Für die Springreiterin aus Bremen ist in diesem Jahr die letzte Ponysaison angebrochen. Das Motto "man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist", trifft es ziemlich genau...

Gemeinsam mit ihrem Makuna Matata WE ist die 15-Jährige erfolgreich in L- und M-Springen unterwegs. So richtig gut läuft es allerdings erst seit zwei Jahren, die ersten Turniere stellte das Paar auf eine harte Probe. Doch sie hat immer an ihr Pony geglaubt, die EQUITARIS Trophy des Monats geht im Mai an Rosalie Rolf.

Schon früh wusste Rosalie, dass das Reiten zu ihrer größten Leidenschaft werden sollte. Mit zwei Jahren hat sie das erste Mal im Sattel gesessen, drei Jahre später folgte das kleine, weitere vier Jahre das große Reitabzeichen. Ihr erstes L-Springen ritt sie im März 2015 mit der Fuchsstute Bonita, da war Rosalie gerade einmal elf Jahre jung. Die Ponystute hatte sie von ihrem älteren Bruder Maximilian übernommen, der mit ihr zahlreiche (inter)nationale Erfolge auf M-Niveau feierte.

Sowohl Rosalie, als auch der mittlerweile 21-jährige Maximilian waren von Anfang an begeisterte Springreiter. Sie kommen zwar aus einer Reiterfamilie, doch ihre Eltern Annette und Michael waren eher im Dressurviereck unterwegs. "Mein Opa sagte damals zu meiner Mutter, sie dürfe erst Springen, wenn sie in der Dressur die Leistungsklasse drei erreicht hat", schmunzelt Rosalie, die eine internationale Schule besucht. Momentan steht Online-Unterricht auf dem Stundenplan, seit drei Wochen geht es zusätzlich einmal die Woche in die "richtige" Schule. "Ich habe ehrlich gesagt nichts gegen diese Variante", gibt die Springreiterin zu, die sich ihren Alltag momentan frei einteilen kann.

Neben Bonita sammelte Rosalie auch mit Matchello K (v. Mentos) aus der Zucht von Gerd Schulte-Geldermann, dem Vollbruder zu Mentos Junior, zahlreiche Erfolge im Parcours. Bis 2016 waren die beiden im A- und L-Bereich unterwegs. In diesem Jahr kam auch der heute 13-jährige Machno Carwyn-Sohn Makuna Matata WE aus der Zucht von Hans Huster-Klatte zu Familie Rolf. "Ich hatte ihn vorher schon mal in Hagen mit Lea Ercken gesehen und fand ihn einfach nur süß", erinnert sich Rosalie.

Zuhause im Training klappte alles hervorragend, auf dem Turnier leider nicht. "Makuna wollte nicht vom Ausgang weg und fing nach der Startlinie oft an zu bocken", blickt seine Reiterin zurück. Doch mit der Zeit lernte Rosalie ihr neues Pony immer besser kennen und wusste genau, wie sie reagieren musste. Nach ersten Erfolgen in A- und L-Springen freute sich das Paar im August 2017 über die erste gemeinsame Platzierung in der Ponyspringprüfung Kl.M*.

Mittlerweile waren die beiden schon dreimal siegreich in der Klasse M. Unterstützt wird Rosalie nicht nur von ihren Eltern, sondern auch von ihrem Trainer Lennert Hauschild. Bei ihm auf der Anlage ist Makuna Matata WE untergebracht, ebenso wie die beiden Großpferde Al Capone (v. Argentinus) und Volcano du Marais (v. Diamant de Semilly). Mit ihnen war Rosalie bereits M**-erfolgreich und auch schon in der schweren Klasse unterwegs.

Gemeinsam mit Makuna Matata WE konnte Rosalie am vergangenen Wochenende in Westergellersen eine Springprüfung Kl.L mit steigenden Anforderungen gewinnen. "Ich habe mich sehr gefreut, dass es endlich wieder mit den Turnieren losgeht und etwas Normalität zurückkehrt. Es war natürlich anders, als sonst. Aber auf den ländlichen Turnieren sind ohnehin nie so viele Zuschauer und wenn, dann blende ich es während des Reitens aus."

Für Rosalie und Makuna Matata WE ist es die letzte gemeinsame Turniersaison. Danach sucht Familie Rolf einen neuen Sportpartner für ihren "im Umgang total lieben und sehr verfressenen" Ponywallach. Bis dahin freut sich seine Reiterin aber noch auf ein paar schöne Erlebnisse!