Warendorf: Westfalen glückt Titelverteidigung

Die Sieger im Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit 2025 kommen aus Westfalen.

Westfalen gelang die Titelverteidigung: Die westfälischen Ponyreiter konnten mit einem Endstand von 379,2 Punkten ihren Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Dazu stellten sie mit Franziska Niehoff aus Hiltrup auch die Siegerin in der Einzelwertung. Diese gewann mit Metallica SGN das Springen (8,8) und verpasste im Gelände nur knapp eine „sehr gute“ Note: 8,9. Auch Metallica SGN war ursprünglich nur für den Parcours vorgesehen, doch es kam anders. Die auch als Vierkämpferin hocherfolgreiche Franziska Niehoff entdeckte das Buschtalent in ihrem Pony und gehörte bereits im vergangenen Jahr zum westfälischen Goldteam. In der Einzelwertung wurden sie 2024 Vierte.

Komplettiert wurde das aktuelle Westfalenteam von Trainerin Anna Roggenland durch Greta Marie Löhr mit Rathcline Dream, Sophie Korte mit dem bereits 22-jährigen Rocko Goldstar sowie den Brüdern Paul und Jakob Suttorp. Von diesen erzielte Paul mit Remy Marteng das beste Dressurergebnis überhaupt (8,6), musste aber insgesamt seinem Bruder mit Carlotta den Vortritt aufs Treppchen lassen. Jakob Suttorp holte Bronze in der Einzelwertung, Paul Suttorp belegte Platz vier.

Der zweite Platz in der Teamwertung ging an das Hannoveraner Ponyreiter, das wie die Großen ebenfalls von Claus Erhorn zusammen mit Kristin Tidow betreut wurden. Am Start waren Lenja Reitmann mit Konstantijn van Orchid's, Lina Schütz mit Navis, Lina Marie Quast mit Hennessy sowie die Schwestern Lisa und Anna von Helldorf mit Valderossi beziehungsweise Marlon. Ihr Ergebnis: 366,7 Punkte.

Der dritten Platz in der Teamwertung ging mit insgesamt 348,7 Punkten an die Mannschaft aus Weser-Ems: Eva Kotschofsky mit Whitethorn Ranger, Jonna Marie Henschel mit Tony, Emma Triphaus mit Calle Cool, Milla Mertens mit Silver Ross und Anna Katharina Thomasmeyer mit Maximus von Ephesos.

Die beste Note im Gelände vergaben die Richter an eine Einzelreiterin vom Landesverband Sachsen-Anhalt. Dank einer 9,2 konnten sich Sonja Schlubeck und ihr achtjähriges Sir Paco auch in der Einzelwertung nach vorne schieben und wurden insgesamt Zweite. 

Mit 34 Teilnehmern war die Ponyprüfung in diesem Jahr etwas weniger stark besetzt, sechs Landesverbände konnten eine Mannschaft entsenden. "Wir müssen daran arbeiten, dass noch mehr Reiter aus dem E-Bereich weiterkommen. Das Gelände in Warendorf war sehr passend aufgebaut. Wir haben hier viele ordentliche Ritte und auch einige Talente gesehen", sagte Pony-Bundestrainer Rüdiger Rau. fn-press/Hb  

Quelle: FN/Pferd-aktuell